Samstag, 26. Januar 2013

Der Sarg



Der Sarg - Arno Strobel
384 Seiten 
ISBN: 978-3596191024
9,99 Euro

Klappentext:

»Sie konnte nicht einordnen, was diese Schwärze zu bedeuten hatte. Aber sie war überall. Und es gab keinen Ausweg.«

Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Der Täter spielt der Polizei Hinweise zu, doch wenn ein Grab gefunden wird, ist die Frau darin bereits tot. Erstickt.
Zur gleichen Zeit hat Eva, eine erfolgreiche Geschäftsfrau Mitte 30, einen immer wiederkehrenden Traum. Sie wacht in einem Sarg auf. Gefangen, hilflos, panisch. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg hinein gekommen ist, und später nicht mehr, wie sie ihn wieder verlassen hat. Doch irgendwann ist es vorbei, sie ist frei, liegt in ihrem Bett. Und bemerkt die Blutergüsse und Kratzspuren an Händen, Armen und Beinen …

Meine Meinung:

Stell dir vor, du wirst wach und siehst nur Schwärze um dich herum. Vielleicht versuchst du, die kleinen Lichtquellen, die durch die Jalousie scheinen, zu sehen, vielleicht aber auch das zarte Leuchten deines Radioweckers. Aber du siehst Nichts. Dir wird klar, dass etwas nicht stimmt. Bist du blind geworden? Du versuchst, dein Handy vom Nachttisch zu nehmen und stößt gegen einen Widerstand. Du tastest um dich und merkst, dass du eingeschlossen bist. Eingeschlossen in eine Kiste. Die Kiste ist mit einem weichen Stoff ausgeschlagen. Dir wird langsam klar, dass du dich in einem Sarg befindest. Du schreist, strampelst um dich und kratzt an den Wänden. Niemand hilft dir, weil dich niemand hört.

Genau das passiert Eva. Eva ist die Erbin einer sehr erfolgreichen Firma und seit ihrer Kindheit seltsam. Sie weiß selbst, dass sie ab und an Dinge vergisst. Deswegen wundert sie sich auch nicht, als sie mehrmals in einem Sarg wach wird und kurze Zeit später wieder in ihrem Bett liegt. Sie glaubt, dass dies alles ein Alptraum ist. Dann überredet ihre Freundin sie, sich an einen Psychiater zu wenden. Noch immer glaubt jeder, dass es sich um Alpträume handelt, die dadurch entstanden sind, weil ein Serienmörder Frauen in einen Holzkasten sperrt und diesen im Wald vergräbt. Bis Evas Psychiater in ihrem Haus überfallen wird....
Seit "Der Trakt" bin ich Arno Strobel verfallen. Er musste es über sich ergehen lassen, dass ich ihn mit Sebastian Fitzek vergleiche und er hat durchaus bestanden. Das Buch besticht mit kurzen Kapiteln, die zwischen den einzelnen Handlungssträngen hin und her springen. Dadurch wird es immer spannender.

Es gibt eine unbedingte Kaufempfehlung von mir! 

Freitag, 25. Januar 2013

Tomatensuppe mit zarten Käseklößchen

Am Mittwoch gab es Tomatensuppe mit zarten Käseklößchen.

Abweichend vom Rezept haben wir um einiges mehr an Parmesan benutzt und anstatt Tomatensaft gestückelte Tomaten aus der Dose genommen. Ansonsten haben wir alles genauso gemacht, wie es im Rezept steht. Einfach nur köstlich! Kann ich jedem empfehlen.


Hier ist das Rezept (für 4 Personen):

2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1/2 EL Zucker
1 EL heller Aceto balsamico
1 l Tomatensaft
1 TL getrockneter Oregano
Salz
Pfeffer
50 Parmesan
100 g Quark
1 Ei
4 EL Semmelbrösel
4 EL gehackte Basilikumblätter

  • Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken. Olivenöl im Topf erhitzen, Schalotten und Knoblauch darin 2-3 Minuten unter Rühren glasig dünsten. 
  • Zucker darüberstreuen und leicht karamellisieren lassen. Mit Balsamico und Tomatensaft ablöschen. Oregano zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und bei kleiner Hitze 8-10 Minuten köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit Parmesan reiben, Quark, Ei und Semmelbrösel mit Parmesan verrühren. Basilikumblättchen zufügen. Salzen und Pfeffern. 
  • Aus der Quark-Käse-Masse walnussgroße Kugeln formen, in die Suppe geben, bei kleinster Hitze in 5 Minuten garziehen lassen. Suppe in Teller füllen und mit Basilikum garnieren. 



Dienstag, 22. Januar 2013

Kurz gebratener Rotkohl mit Balsamico

Schon wieder ein Rezept aus dem Mälzer-Buch (Seite 251)! Spät zu Hause, keine Lust einzukaufen, also musste ich verarbeiten, was da war. Rotkohl hatte ich noch aus der letzten Brandnooz Box und frischen Schnittlauch auch. Pistazienkerne leider nicht, aber es hat auch so geschmeckt. Alle anderen Zutaten habe ich sowieso immer da.

Vorab: Dieser fertige Rotkohl ist bestimmt total lecker, aber für dieses Gericht nur bedingt geeignet. Der Eigengeschmack ist einfach viel zu stark. 

Eigentlich hat es mir total gut geschmeckt, wenn nicht dieser Fertiggerichtgeschmack durchgekommen wäre. Ich wollte auch nicht noch mehr Gewürze nutzen, denn dann wäre der eigentliche Geschmack total erschlagen worden. 

Das nächste Mal werde ich auf jeden Fall frischen Rotkohl nehmen und auch Pistazienkerne kaufen. Grundsätzlich ist es aber ein total tolles Rezept, das auch noch superschnell zubereitet werden kann. Ich habe insgesamt höchstens 15 Minuten gebraucht. 



Montag, 21. Januar 2013

Glossybox Januar 2013

Ausnahmsweise bin ich heute - obwohl Montag ist - zu Hause und konnte vorhin meine Glossybox in Empfang nehmen. Mir gefällt die Pink Box immer noch besser, aber abbestellen werde ich sie trotzdem nicht.

Hier der Inhalt:



  • Eucerin - Sun Protection SUN CREME 30/50 + (Original: 50 ml, € 14,50): Gerade eben frage ich mich, was ich mit Sonnenschutz möchte, draußen lässt sich die Sonne nicht sehen, aber wer weiß, vielleicht kriegen wir ja noch einen sonnigen Winter. Ich habe den Schutzfaktor 50+ bekommen. Eucerin kenne ich schon von anderen Pflegeprodukten und bin damit immer sehr zufrieden gewesen. 
  • John Frieda - Luxurious Volume Ansatz-Booster Blow Dry Lotion (Original: 125 ml, € 8,99): Ich habe noch nie etwas von John Frieda benutzt und bin daher gespannt, ob es wirklich das bewirkt, was auf dem Fläschchen steht: Volumen am Haaransatz und Oberkopf. Werde ich direkt morgen testen. Packungsgröße: 25 ml. 
  • Korres - Evening Promrose Eye Shadow (Original: 1,8 g, € 12,90): Ebenfalls Originalgröße, allerdings hätte ich den Lidschatten für diesen Preis nicht gekauft. Obwohl der richtig gut aussieht - Farbe: Golden Green, wie der Name schon sagt, helles grün mit Goldschimmer. Schöööön :-)
  • Model Co - Lip Enhancer Illusion Lip Liner (Original: 1,5 g, € 17,00): Wieder die Originalgröße. Ich nutze Lipliner eigentlich nicht, aber dieser soll sich an die Lippenfarbe anpassen. Kann ich mir noch nicht so vorstellen, aber ich werde es ausprobieren. Toll ist, dass ein Anspitzer im Deckel integriert ist. Das ist ebenfalls ein Produkt, das ich für diesen Preis nicht gekauft hätte. 
  • Prija - Haut- und Haarshampoo (Original: 350 ml, € 16,95): Leider kann ich nirgendwo erkennen, welche Größe das Fläschchen hat, ich glaube aber nicht, dass es Originalgröße ist. Das Haut- und Haarshampoo riecht total gut und ich werde es bei der nächsten Dusche testen. 
  • Luvos Heilerde - Goldkamille Creme-Maske: Diese Maske hatte ich bereits öfter in den Boxen und war jedes Mal begeistert. Ich liebe die Masken von Luvos einfach. 
  • Außerdem war noch eine Miniprobe "Eau de Lacoste" von Lacoste dabei. Der Duft ist aber nicht so mein Fall. 
Ich denke vom Warenwert kann man zufrieden sein, allerdings nutze ich sehr selten Sonnencreme, daher ist der größte Posten für mich schon nicht unbedingt nutzbar. Ansonsten bin ich zufrieden und warte jetzt schon wieder auf die neue Box ;-)

Sonntag, 20. Januar 2013

Die Landkarte der Liebe



Die Landkarte der Liebe - Lucy Clarke
352 Seiten 
ISBN: 978-3492300858
9,99 Euro

Klappentext:

Ein meerblaues Reisetagebuch. Das ist alles, was Katie von ihrer Schwester bleibt. Denn Mia ist tot. In Bali stürzte sie von einer Klippe. Katie hat nur eine Chance, das Geheimnis um den Tod ihrer unnahbaren Schwester zu lüften: Ihr Tagebuch zu lesen und den Stationen ihrer Reise zu folgen. Und so taucht Katie immer tiefer ein in das Leben ihrer Schwester und entziffert Stück für Stück Mias ganz persönliche Landkarte der Liebe …

Meine Meinung:

Was für ein schönes Buch! Da ich schon seit langem keinen Wert mehr auf Klappentexte lege, habe ich eigentlich nur das Cover beachtet und war der Meinung, dass es sich um einen Liebesroman handelt. Es ist zum Teil schon ein Liebesroman, aber auch noch etwas anderes: Ein Roman über Freundschaft und um Schuldgefühle.

Als Katie die Nachricht bekommt, dass ihre Schwester auf Bali Selbstmord begangen hat, steht ihre Welt erst einmal still. Als sie Mias Reisetagebuch bekommt, packt  sie ihre Sachen und reist die Route nach, die Mia auf ihrer Weltreise hinter sich gelassen hat. Das Reisetagebuch nutzt sie als Wegweiser zur Klärung von Mias Tod.

Ich habe das Buch heute Morgen angefangen und konnte nicht mehr aufhören. Es ist das erste Buch von Lucy Clarke und wird mit Sicherheit nicht das letzte sein, das ich von ihr lese. Sie hat es geschafft, die Charaktere so realitätsnah aufzubauen und den Leser in die Gedanken der jeweiligen Person zu versetzen, dass man jede Minute mit hofft und mit trauert und auch mit liebt. Katie habe ich eigentlich als sehr spießig empfunden und war streckenweise auch genervt von ihr, weil sie sich aufgeführt hat, als wäre sie Mias Mutter. Mia hingegen war so sprunghaft, dass dem Leser klar ist, dass sie sich selbst nicht kennt und nicht weiß, was sie von ihrem Leben erwarten soll.

Obwohl es sich um einen Roman über Liebe, unerfüllte Liebe und Freundschaft handelt, war es unglaublich spannend, weil immer wieder Details aus Mias Leben herauskommen. Es geschehen ständig neue Wendungen, die man allerdings zum Teil schon voraussehen kann. Das hat der Spannung aber keinen Abbruch getan. Das Ende war dann letztendlich doch so, wie ich es die ganze Zeit vermutet habe.

Ich kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen und warte jetzt auf weitere Romane der Autorin. 

Samstag, 19. Januar 2013

Verachte nicht den Tod




Verachte nicht den Tod - Nadja Quint
301 Seiten 
ISBN: 978-3942446648
9,90 Euro

Klappentext:

Die Düsseldorfer Hauptkommissarin Evelyn Eick mutet sich zu viel zu. Ihr Vater liegt im Hospiz, und trotzdem übernimmt sie einen überaus schwierigen Fall.
Beim Tod einer jungen Frau deutet scheinbar alles auf einen natürlichen Tod hin, denn sie litt an Multipler Sklerose. Doch bei der Leichenschau entdeckt eine Amtsärztin, dass die junge Frau auf ungewöhnliche Weise vergiftet wurde. Der Hausarzt, der den Totenschein ausgestellt hat, behauptet, nichts davon bemerkt zu haben, aber von seiner Arzthelferin führt eine Verbindung zu einem dubiosen Notar, der mit seinem Verein ganz offen für aktive Sterbehilfe eintritt.
Bald darauf verschwindet die kleine Leonie aus einer Klinik. Sie ist unheilbar an Leukämie erkrankt. Und auch von Leonies Eltern führt eine Spur zu dem Sterbehilfe-Verein.
Während Evelyn ermittelt, rückt der Tod ihres eigenen Vaters unaufhaltsam näher.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in einer Leserunde bei der Büchereule gelesen und war angenehm überrascht. Die Leseprobe von der Homepage kannte ich schon und wollte das Buch dann auch unbedingt lesen. Ich hatte das Glück, dass ich das Buch gewonnen habe und die Autorin hat es mir sogar signiert. 





Als Bettina Jäde an MS stirbt, kommt erst niemand auf die Idee, dass sie getötet wurde. Bis eine aufmerksame Amtsärztin einen Einstich im Bauchnabel findet, der bläulich verfärbt ist. Sie informiert die Polizei und damit ermittelt Evelyn Eick den Fall. Zwischenzeitlich wird die kleine schwer kranke Leonie entführt und die neue Bekanntschaft von Evelyns Vater, der im Hospiz lebt, verstirbt unter seltsamen Umständen.

Zu Anfang war ich von den seltsamen Charakteren verwirrt. Jeder vorgestellte Charakter hatte seltsame Charakterzüge und Eigenarten, dann kam Evelyn Eick ins Spiel. Sie hat mir sehr gut gefallen, weil sie einfach natürlich ist. Sie ist zwar sehr beherrscht, aber dabei freundlich und nett und vor allem will sie diesen Fall unter allen Umständen abschließen. Dass ihr Vater im Sterben liegt, erschwert die Ermittlungen für sie, aber am Ende ist das doch auf eine Art eine glückliche Fügung.

Die Autorin schafft es, die Leser zu verwirren und falsche Fährten zu legen. Zumindest war es bei mir so. Nach und nach kommt man den Tätern zwar auf die Schliche, aber erst im letzten Teil des Buches. Sowas gefällt mir gut. Ich mag keine Thriller aus der Perspektive des Täters lesen und möchte lieber den Fall mit den Ermittlern lösen und mit rätseln.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde gern eine Fortsetzung lesen. Leider steht noch nicht fest, ob es einen zweiten Teil geben wird. Allerdings erscheint im März ein weiteres Buch von der Autorin - ein historischer Eifel-Krimi "Das Mädchengrab"

Freitag, 18. Januar 2013

Pinkbox Januar 2013

Heute ist endlich meine Pinkbox für Januar 2013 angekommen. (zu bestellen hier: http://www.pinkbox.de/)



Enthalten sind:

  • tetesept - Bäder der Welt - Ägyptisches Kleopatra Bad: Riecht total gut und hat eine cremige Konsistenz. da ich von den tetesept Bädern total begeistert bin, habe ich mich total darüber gefreut und werde es gleich direkt ausprobieren. (Originalgröße 125 ml, € 6,49)
  • Kappa Woman - Viola Shower Gel: Die Verpackung gefällt mir gar nicht und ich hätte es wohl auch im Laden nicht gekauft, weil mir der Geruch nicht so gut gefällt. Ich kann gar nicht so richtig erfassen, wonach es genau riecht, irgendwie blumig. (Originalgröße 250 ml, € 2,79)
  • Avon - Kajalstift im limitierten Valentinstags-Design: Ein Mädchen Kajal in rot mit rosa Herzchen, glücklicherweise nur von außen. Meiner ist in der Farbe "Silver Lining". Ich habe ihn schon ausprobiert und finde ihn toll. Man soll ja nicht nur nach dem Äußeren gehen ;-) (Originalgröße 1,48 g, 7,50 €)
  • Pantene Pro-V - Intensives Feuchtigkeit-Soufflé: Was bitte soll Freuchtigkeits-SOUFFLE sein? Die Konsistenz ist wie Schlagsahne aus der Sprühdose, es riecht aber total gut. Anzuwenden ist es laut Hersteller im trockenen oder nassen Haar und braucht nicht ausgespült zu werden. (Originalgröße 150 ml, € 6,79)
  • Garnier Fructis - Fructis Oil Repair 3 Spektakuläre Beauty-Pflege: Aha! Viel schlauer bin ich jetzt auch nicht. Ich weiß nur, dass es nach dem Waschen ins Haar kommt und sofort - ohne Einwirkzeit - wieder ausgespült wird. Ich bin gespannt. (Originalgröße 200 ml, € 4,49)
  • Zeitschrift Jolie - Ausgabe Januar 2013: Ich kenne die Zeitschrift schon, weil ich sie immer bei meiner Schwiegermutter durchblättere. "Für umsonst" ganz ok, aber kaufen würde ich sie nicht. Es ist einfach zu wenig enthalten, was mich wirklich interessiert. (Pocketformat, € 2,00)
  • Fazit: Die Lieferung erfolgte ausschließlich in Originalgrößen und hat sich für mich total gelohnt! 

Kichererbsensuppe mit gebratenem Sauerkraut



Bei der Testleserunde bei der Büchereule habe ich letzte Woche das Kochbuch von Tim Mälzer "Greenbox" gewonnen. Ich habe tatsächlich überlegt, ob ich es mir kaufen soll, fand aber die 19,99 Euro eigentlich viel zu teuer. Nachdem ich das vom Mosaik Verlag zur Verfügung gestellte Buch durchgeblättert hatte, war ich mir sicher, dass ich es gekauft hätte, wenn ich es mir genauer angesehen hätte. Jetzt habe ich es ja :-)

Das erste Rezept "Kichererbsensuppe mit gebratenem Sauerkraut" habe ich heute ausprobiert. Es war köstlich. ich wäre nie auf die Idee gekommen, Kichererbsen und Sauerkraut zu kombinieren, aber es passt. Sehr gut sogar. Im Rezept ist eine Zubereitungszeit von 30 Minuten angegeben und das passt auch.

Und so sah die Suppe vor ihrer Vernichtung aus ;-)





Sonntag, 13. Januar 2013

So bitterkalt




So bitterkalt - Johan Theorin
480 Seiten
ISBN: 978-3492055512
19,99 Euro

Klappentext:

Ein seltsamer junger Erzieher in der Einsamkeit eines westschwedischen Ortes. Und ein mehrfacher Mörder mit einem irrwitzigen Plan – der schwedische Bestsellerautor Johan Theorin liefert psychologische Hochspannung und ein Duell, das erst auf der allerletzten Seite sein dramatisches Finale findet.
Kaum ein Bewerber findet den Weg nach Valla an die schwedische Westküste .Jan Hauger besitzt viel Erfahrung und glänzende Zeugnisse. Doch es ist kein Zufall, dass sich der junge Erzieher in dem abgelegenen Kinderhort vorstellt.Durch einen unterirdischen Gang ist der Hort mit der psychiatrischen Klinikverbunden. So sollen selbst die als gefährlich eingestuften Insassen durchden Kontakt zu ihren Kindern schneller ins Leben zurückfinden. Damit hatJan kein Problem – aber er hat auch ein unliebsames Geheimnis. Denn unterseiner Aufsicht ging ein Kind verloren, das erst nach Tagen auf noch immer ungeklärte Weise wieder auftauchte. Und das ist nicht der einzige Fleck auf Jan Haugers Weste. Warum will er ausgerechnet in Valla arbeiten? Und was verbindet ihn mit dem psychopathischen Mörder Ivan Rössl, der seit Jahren in der Klinik behandelt wird? Johan Theorins Thriller jagt eiskalte Schauer über den Rücken und lässt nicht nur seine Opfer vor Angst über die Dunkelheit der menschlichen Psyche erstarren.

Meine Meinung:
Ich habe bisher nur einen Roman von Johan Theorin als Hörbuch gehört und war von der Erzählweise gar nicht begeistert. Aber der Inhalt von "So bitterkalt" klang so vielversprechend, dass ich es versuchen musste. Ich wurde nicht enttäuscht. Schon nach wenigen Seiten war ich gefangen von dem Buch.

Es geht um Jan Hauger, der als Jugendlicher von seinen Schulkameraden aufs übelste gemobbt wurde. Als er schließlich einen Selbstmordversuch überlebt, wird er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und lernt Alice Rami kennen, die seine Gedanken sein Leben lang begleitet.
Jahre später macht er eine Ausbildung als Erzieher und versucht Alice zu rächen. Als er sie schließlich in einer psychiatrischen Klinik wieder gefunden hat, versucht er alles um sie wieder zu treffen. Mehr möchte ich eigentlich auch nicht verraten, weil das Buch sonst  an Spannung verliert.

Das Buch ist auf zwei Zeitebenen geschrieben. In der Gegenwart, in Jans Jugendzeit und zu Beginn seiner Berufslaufbahn. Stück für Stück setzt sich das Wissen um ihn und was ihn gedanklich quält zusammen, so dass am Ende keine Fragen offen bleiben. Etwas gestört hat mich das Ende, da ich ein Gerechtigkeitsmensch bin und gern gewusst hätte, wie Jan sich aus allem herausredet.

Alles in allem hat mir das Buch richtig gut gefallen und ich war überrascht, dass mich das Buch so mitgerissen hat. Vielleicht sollte ich mich doch noch mal an ein anderes Theorin-Buch wagen.