Sonntag, 29. September 2013

Dreimal im Leben




Dreimal im Leben - Arturo Pérez-Reverte
525 Seiten 
ISBN: 978-3458175803
22,95 Euro

Klappentext:
Auf einem Ozeandampfer begegnen sie sich das erste Mal. Es ist das Jahr 1928, Max – jung und von wildem Charme – arbeitet als Eintänzer in der ersten Klasse. Mecha zieht ihn augenblicklich in den Bann, ihre aparte Schönheit, der weltberühmte Komponist an ihrer Seite, das funkelnde Collier um ihren schlanken Hals. Es folgt ein Tanz, ein nichtssagender Smalltalk, der verheißungsvoller nicht sein könnte. In Buenos Aires angekommen, führt Max das Paar durch die zwielichtigen Tangobars seiner Geburtsstadt. Doch in dieser Nacht geraten die Dinge außer Kontrolle, und für Max und Mecha beginnt das Abenteuer ihres Lebens: die große Liebe. Eine Liebe, die erst viele Jahre später auf der Promenade Nizzas zwischen entrücktem Glamour und den Wirren des Krieges eine zweite Chance erhält ... »Dreimal im Leben« erzählt eine Geschichte voller Sehnsucht und Eleganz. Durchweht von der Nostalgie nach einer Welt, deren Glanz verblasst und deren Melodie verklungen ist, beschwört der Roman den bittersüßen Zauber verstrichener Gelegenheiten und die lebenslange Liebe zweier Menschen.


Meine Meinung:

Was für ein schönes Buch! Immer wieder merke ich, dass ein Klappentext niemals das ausdrücken kann, was in einem Buch steckt.

Mecha und Max lernen sich auf einem Ozeandampfer Anfang des 20. Jahrhunderts  kennen und fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Max ist Eintänzer auf dem Dampfer und hat gelernt sich so zu benehmen, dass alle Frauen ihm zu Füßen liegen, er ist charmant, hört zu und weiß wie er sich zu kleiden hat. Nachdem sie zusammen Tango tanzen ist es um beide geschehen. Sie treffen sich zweimal nach ihrer kurzen Liaison wieder, nach fast zehn Jahren und nach fast 30 Jahren und es ist nicht ein Funke der alten Verliebtheit verloschen.

Vorab muss ich erwähnen, dass das Buch nichts für nebenbei ist. Denn der Autor nutzt lange verschachtelte Sätze, die man  - wenn man nicht aufmerksam genug liest - mehrmals lesen muss. Für mich als Thriller, Jugendbuch und Fantasy lesender Mensch ist es ziemlich schwierig gewesen, mich darauf einzustellen. Aber da die Geschichte so zauberhaft und bis in alle Einzelheiten - vor allem was Max Lebenswandel angeht - erzählt ist, konnte ich mich darauf einlassen. Die Übersetzerin hat manche spanischen Worte nicht ins Deutsche übersetzt, so dass das Buch eine ganz bestimmte Stimmung rüber bringt. Erwähnt werden sollte auch, dass viele wörtliche Reden in indirekter Rede erzählt werden, was mir persönlich immer etwas schwer fällt. Die Kapitel sind lang, also kann man nicht mal eben vor dem schlafen gehen ein Kapitelchen lesen.

Die Hauptthemen des Buches sind der Tango und Schach. Eigentlich ist beides gar nicht meins, aber Mecha und auch Max lieben das Tanzen, so dass der Autor davon so überzeugt erzählt, dass man den Ausführungen einfach folgen muss. Mechas Sohn ist professioneller Schachspieler, also erklärt sie Max für Laien, was bei den Spielen hinter den Kulissen passiert. So uninteressant war es gar nicht, wie ich erst dachte.


Ich kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen, man sollte sich nur auf die Schreibweise einstellen können und kein Schnellleser sein, denn dann fällt es einem wirklich schwer, alle Einzelheiten mitzubekommen. 

Toskanisches Weißbrot

Dieses Brot braucht nur wenige Zutaten, ist also nicht sehr aufwändig, muss aber mindestens eine Stunde gehen. Man braucht also doch etwas Zeit dafür.


Zutaten:

500 g Weizenmehl + etwas zum kneten
1 Tütchen Trockenbackhefe
2 EL Olivenöl
300 ml lauwarmes Wasser




Zubereitung: 

Zuerst das Mehl und die Hefe mischen und eine Vertiefung in die Mitte drücken. Dann das Olivenöl und das Wasser mischen und in die Vertiefung gießen. Mit dem Handmixer verrühren und anschließend auf einer bemehlten Fläche ca. 5 Minuten durchkneten.




Den Teig für ca. 1 Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.




Den Teig nach dem Gehen nochmal kurz durchkneten und zu einem länglichen Laib formen. mit einem scharfen Messer mehrmals einritzen.




Das Brot im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen ca. 30 bis 35 Minuten backen. Dabei eine mit etwas Wasser gefüllte feuerfeste Schüssel auf den Boden des Backofens stellen.




Mittwoch, 25. September 2013

Pflaumenkuchen mit Zimt

Pflaumenzeit!!! :-)

Ich habe von einer lieben Kollegin Pflaumen aus dem Garten geschenkt bekommen und da ich in der Woche nur schnelle Rezepte mache, gibt es hier was ganz leckeres - der Teig ist in drei Minuten angerührt. Ich habe ihn gerade warm probiert, ging nicht anders... Sehr sehr lecker!

Zutaten:

150 g Zucker
115 g weiche Butter
2 Eier
125 g Mehl
1 TL Backpulver
Salz
500 g Pflaumen (entsteint)
2 EL Zucker
1 TL Zimt


Zubereitung:

Die Butter und den Zucker mit dem Mixer schaumig rühren, dann nach und nach die Eier dazu geben. Mehl, Backpulver und eine Prise Salz vermischen und dazu sieben.

Den Teig in eine Springform füllen und die aufgeschnittenen Pflaumen drauf legen.

Dann Zucker und Zimt mischen und über den Kuchen streuen und bei 180 Grad 40 bis 50 Minuten backen.







Sonntag, 22. September 2013

Einfaches Bauernbrot

Anscheinend ist bei uns der Sonntag Brotbacktag ;-) Heute habe ich mich mal an einem Bauernbrot versucht, allerdings ist in dem Rezept wohl die Flüssigkeitsangabe nicht ganz richtig, denn das kneten hat sich wirklich schwierig gestaltet.


Zutaten:

30 g frische Hefe
250 g lauwarmes Wasser
500 g Weizenmehl Type 1050
1 TL Salz
1/2 TL Zucker


Zubereitung: 

Die Hefe zerbröckeln und im lauwarmen Wasser auflösen. Dann in einer zweiten Schüssel das Mehl, das Salz und den Zucker vermischen und das Wasser mit der Hefe dazu geben. Alles erst mit dem Handmixer, dann mit den Händen kneten, bis es eine geschmeidige Masse wird. Den Teig abgedeckt eine Stunde gehen lassen.

Danach nochmals auf einer bemehlten Fläche durchkneten, zu einem Laib formen und mehrmals schräg einschneiden. Dann nochmal 30 Minuten gehen lassen.

Inzwischen den Ofen auf 200 Grad vorheizen und das Brot 50 bis 60 Minuten backen.






Samstag, 21. September 2013

Glossy Box September 2013

Das hätte ich ja nicht erwartet... Mir gefällt die Glossy Box diesen Monat besser als die Pink Box!




  • Be A Bombshell Cosmetics - Onyx Eye Liner: Von dieser Firma habe ich noch nie in meinem Leben gehört. Ich habe den Eyeliner gerade mal getestet, der trocknet tatsächlich total schnell und verwischt auch nicht. Toll!
  • Color Club - High Society Nagellack: Ich bin ja nicht so ein Fan von den Sommerfarben des vergangenen Sommers, daher war ich sehr froh, dass die Herbstfarben wieder etwas gedeckter sind. Diese Farbe gefällt mir total gut und ist auch schon im Einsatz :-) Allerdings sieht sie in dem Link heller aus als sie ist. 
  • Océane - Makeup Remover Pen: Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Bisher kannte ich nur den Nagellack-Korrektur-Stift. Aber für Make up? Total toll, denn ich schmiere manchmal schon rum :-D Einen Link habe ich dazu leider nicht finden können. 
  • Shiseido - Ibuki Softening Concentrate: Shiseido Produkte in der Box finde ich immer toll. Die Glossy Box sagt, dass die Widerstandskraft der Haut gestärkt wird. Da bin ich mal gespannt. Ich kann mich aber daran erinnern, dass ich so etwas schon mal getestet habe und die Haut total weich wurde. Toll!
  • The Body Shop - Satsuma Body Butter: Ich liebe die Body Shop Produkte einfach. Die Probe wird wohl nur für eine Anwendung reichen, aber das ist egal. Satsuma riecht ein wenig wie Mandarine habe ich gerade festgestellt. 
Eine Premiere: Ich kann das erste Mal alle Produkte aus einer Box gebrauchen. So soll es sein! 


Sonntag, 15. September 2013

Knusperbrot mit Hanfmehl

Vor einigen Wochen habe ich ja eine Produktprobe der Firma HEMP SEED OIL EUROPE ltd. bekommen. Jetzt habe ich auch endlich Zeit das Hanfmehl auszuprobieren.

Hanfmehl hat - anders als man vielleicht vermuten wird - keine berauschende Wirkung. Es wird aus den gepressten Samenrückständen der Hanfpflanze hergestellt. Da es viele Proteine und Ballaststoffe enthält, ist es sehr gesund. Es sollte beim Backen aber nur als Zusatz verwendet werden, da es etwas nussig schmeckt. Ein Brot nur aus Hanfmehl würden wir also nicht als besonders angenehm empfinden. Daher wird empfohlen, dass man immer nur bis zu einem Drittel davon mit dem anderen verwendeten Mehl austauscht. Außerdem ist es glutenfrei, man kann es also auch mit anderen Mehlsorten (z. B. Kokosmehl oder Mandelmehl) mischen, falls man Gluten nicht verträgt. Ich habe aber hier die Variante mit ganz normalem Weizenmehl ausprobiert.


So sieht das Hanfmehl aus:





Zutaten:

450 g Weizenmehl (Type 550)
25 g Hanfmehl
25 g Butter
15 g Zucker
7,5 g Salz
1 Tütchen Trockenhefe
250 - 300 ml Milch
Öl für die Form





Zubereitung: 

Zunächst beide Mehlsorten miteinander vermengen, dann alle anderen Zutaten zugeben und so lange verrühren, bis ein fester Teig daraus geworden ist. Den Teig 30 Minuten lang an einem warmen Ort gehen lassen.





Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und nochmals 15 Minuten gehen lassen.





Eine Kastenform mit Öl ausstreichen, den Teig einfüllen und noch einmal 30 Minuten gehen lassen, dann mit einem Messer mittig anschneiden.





Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und 30 bis 45 Minuten lang goldbraun backen. Während des Backens eine Tasse Wasser auf den Boden des Ofens stellen.








Freitag, 13. September 2013

Tomaten-Zucchini-Topf mit Feta

Heute habe ich ein ganz besonderes Rezept für euch, denn es ist eins meiner liebsten Lieblingsrezepte. Die Zubereitung geht ganz schnell. Außerdem kann man die Gemüsesorten austauschen: Aubergine-Zucchini oder Tomate-Paprika oder oder oder...




Zutaten: 

3 EL Sonnenblumenkerne
1 Zwiebel
1 Zucchini
4 Tomaten
1 Packung Feta
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Oregano
Basilikum


Zubereitung:

Zuerst die Sonnenblumenkerne in etwas Öl anbraten und zur Seite stellen.

Die klein geschnittene Zwiebel glasig dünsten und dann die klein geschnittene Zucchini dazu geben. Etwas anbraten lassen und dann die klein geschnittene Tomate dazu geben. Wieder etwas braten lassen, dann mit den Gewürzen abschmecken.

Den Feta in Würfel schneiden und mit dem Gemüse vermengen. Anschließend die angebratenen Sonnenblumenkerne dazu geben.

Ich mag es am liebsten, wenn der Feta geschmolzen ist, allerdings sieht das auf dem Foto dann nicht so toll aus ;-)

Pink Box September 2013

Die Pink Box September ist da. Das erste Mal bin ich wirklich enttäuscht. Bis auf das Duschgel kann ich eigentlich nichts so wirklich gebrauchen.




  • L´Oréal Paris - Dermo Expertise Youth Code Luminizer Serum: Laut Pink Box eine Sondergröße - von mir genannt Pröbchen. Angeblich soll das Serum Hautunregelmäßigkeiten mildern und die hauteigene Leuchtkraft unterstützen. Da bin ich mal gespannt. Werde ich direkt heute zum ersten Mal anwenden, denn ich sehe aus wie ein Streuselkuchen :-(
  • Maybelline - Eye Studio Mono Eyeshadow: Ich habe die Farbe 280 / Fatal Violet bekommen, die mir auch total gut gefällt. Allerdings habe ich mittlerweile so viele Lidschatten, dass ich schon nicht mehr weiß, welche ich benutzen soll. Aber da kann die Pink Box ja nichts zu. 
  • Luvos - Heilerde Feuchtigkeits-Maske mit Mandelöl: War diese Maske nicht letztens schon ein einer Box? Ich mag die Marke Luvos, aber ich hätte auch gern mal eine neue Maske ausprobiert. Auch da kann die Pink Box nichts zu. ;-)
  • New Yorker - Style up Women Soft Cream Shower: Eins ist schon mal klar - Duschgel brauche ich in den nächsten Monaten nicht kaufen. Ich habe immer noch Reste aus den Vormonatsboxen und jetzt ist schon wieder eine Originalgröße drin. Das Duschgel riecht gut und ich werde es direkt heute testen. 
  • Edita Piaff - Wimpernformer: Ich hatte in der letzten Box erst einen Wimpernformer, daher ist er irgendwie überflüssig. Wieder kann die Pink Box da nichts zu. Hier habe ich leider keine Verlinkung zu einer Seite gefunden, aber ihr wisst ja, wie ein Wimpernformer aussieht ;-)
  • Jolie - Ausgabe September 2013: Die Jolie blättere ich bei meiner Schwiegermutter ab und an mal durch, würde sie mir aber selber nie kaufen. Ich hätte lieber eine schöne Koch- oder Backzeitung in der Box gehabt. Aber gut, dann lese ich eben Jolie ;-)

Sollte es tatsächlich sein, dass ich keine Lust mehr auf  Boxen habe? Seit Monaten schreibe ich immer wieder, dass ich nicht zufrieden bin. Oder liegt es an dem Inhalt der Boxen? Ich glaube, bevor ich endgültig entscheide, warte ich die nächste Pink Box noch mal ab. 


Mittwoch, 11. September 2013

Tomaten-Hack-Quiche

Frisch aus dem Urlaub - in dem es übrigens schön warm war und nicht so kalt und regnerisch wie hier - gibt es von mir ein tolles neues Rezept. Ich habe es gestern entdeckt und musste es heute dringend kochen.

Zutaten:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
500 g Hackfleisch
2 EL Kapern
150 g Mozzarella
Oregano
Basilikum
5 Eier
100 ml Milch
250 ml Sahne
4 EL Basilikumpesto
Salz
Pfeffer
500 g Kirschtomaten



Zubereitung: 

Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln und im Öl bei kleiner Hitze andünsten. Hackfleisch dazu geben und krümelig braten, dann die Kapern dazu geben und das ganze abkühlen lassen. 




Den Mozzarella reiben oder in ganz kleine Würfel schneiden. Die Eier verquirlen und mit Milch, Sahne, Mozzarella, Pesto, Basilikum und Oregano verrühren. 




Eine Auflaufform einfetten und die Hackfleischmasse sowie die Eimasse vermengt hinein füllen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann die Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach unten in die Form geben und etwas eindrücken. 




Das ganze ca 30 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad goldbraun backen. 




Dazu gab es noch einen Gurkensalat mit Dilldressing (aus etwas Öl, saurer Sahne, Salz und Dill).