Samstag, 18. Oktober 2014

Umzug auf eine eigene Homepage

Ihr Lieben,

nach einer langen Zeit, in der ich darüber nachgedacht habe, ob ich es wirklich wagen möchte, habe ich mich heute dazu entschlossen meinen Blog auf eine eigene Homepage umziehen zu lassen.

Noch habe ich natürlich nicht viele Inhalte auf der Seite und ob die Beiträge von hier dort rüber ziehen möchten, überlege ich mir noch. Ich bin auch noch nicht sehr geschult auf HTML, daher könnte es sein, dass manche Beiträge etwas seltsam aussehen. Aber ich werde versuchen, die Qualität der Beiträge zu verbessern. Das heißt: professionelle Bilder (aber immer schön nach und nach) und durchdachtere Texte.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mit mir auf meine neue Seite ziehen würdet. Guckt doch mal rein und schaut euch um: http://crazycatsmom.jimdo.com/.

Danke für die schöne Zeit hier - wir sehen uns bei Jimdo :-)

Liebe Grüße
Nadine

Montag, 6. Oktober 2014

Milena - Crazy in Love - Christine Thomas


Milena-Crazy in Love - Christine Thomas
288  Seiten 
ISBN:  978-3864433757
12,90 Euro

Klappentext:

Es ist nicht einfach, in eine neue Stadt zu ziehen, und noch einmal von vorn anzufangen. Mac, der neue Mann an der Seite von Milenas Mutter, macht alles nicht unbedingt erträglicher. Als wäre Milenas Leben nicht schon kompliziert genug, taucht eines Tages Macs Sohn Colin auf und versetzt nicht nur die Mädchen ihres Jahrgangs in Aufruhr, sondern lässt auch ihr Herz höher schlagen. Doch kann sie sich auf Colins Charme einlassen?

Meine Meinung:

Ich habe ein Mädchenbuch erwartet und auch ein Mädchenbuch bekommen. Die Autorin schreibt unter Pseudonym und hat unter dem Namen Jane Christo bereits  "Blanche - Der Erzdämon" herausgegeben, das ich damals auch gern gelesen habe. Also war es klar, dass ich es hiermit auch versuche.

Milena, genannt Milla, ist total unglücklich. Nach der für sie völlig überraschenden Scheidung ihrer Eltern und der kurz danach folgenden Hochzeit ihrer Mutter muss sie auch noch von Berlin nach Köln ziehen. Doch das ist nicht alles, denn sie erfährt nebenbei, dass sie jetzt einen Bruder hat, der dann auch noch bei ihnen leben soll. Colin ist gutaussehend, charmant und liebenswert. Aber Milla möchte ihre neue Familie einfach nicht mögen und tut alles dafür, Mac, dem neuen Mann ihrer Mutter und Colin bei ihrer Mutter unbeliebt zu machen.

Schön war er, der Ausflug in die Jugendzeit. Als nichts wichtiger war als das eigene Wohlergehen und alle anderen Alltagssorgen anderen überlassen werden konnten. Millas Gedankenwelt dreht sich größtenteils um Milla. Wie wird sie Mac und Colin los, warum wird sie vom tollsten Jungen der Schule nicht wahrgenommen und wie kann sie ihre alte Familie wieder zurück gewinnen? Die Autorin hat sich dabei  perfekt in die Gedankenwelt einer 16jährigen hineingedacht und dies auch so rüber gebracht, dass man Milla jeden Gedanken abgenommen hat.

Die Hauptpersonen, bis auf Millas Mutter Helen, werden sehr detailliert beschrieben, so dass ich Mac und Colin bereits nach kurzer Zeit verfallen war. Beide haben eine unheimlich liebenswerte Art an sich, die Milla aber für Einschleimerei hält. Zwischendrin hat mich Millas Tollpatschigkeit etwas genervt, weil es zum Teil etwas übertrieben war. Aber nicht so sehr, dass ich dem Buch dafür Punktabzüge geben würde, denn dafür mochte ich die Protagonisten zu gern.

Hervorheben möchte ich den Humor, der im Buch vorherrscht. Denn Milla hat eine leichte selbstironische Art, die ich sehr gern mochte.


Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, allerdings nur für Leute, die auch gern Jugendromane lesen, in denen die Protagonistin unter Herzschmerz leidet.


Samstag, 4. Oktober 2014

Möhrenspätzle

Die Vereinigung zweier meiner Lieblingszutaten: Möhren und Spätzle - das musste ich ausprobieren! Wenn man einmal die Möhren in Stifte geschnitten hat, geht die restliche Zubereitung total schnell. Ich kann euch nur empfehlen, dieses Rezept auszuprobieren. :-)


Zutaten:

400 g Möhren
3 EL Butter
1 1/2 TL Zucker
Zimt nach Geschmack
Muskatnuss nach Geschmack
100 ml Gemüsebrühe
200 g Sahne
Salz
Pfeffer
500 g Spätzle
1 Päckchen tiefgekühlter Schnittlauch (oder frisch)


Zubereitung:

Zuerst werden die Möhren in Stifte geschnitten. Dafür werden sie erst in Scheiben und dann quer in Stifte geschnitten.

Die Butter auf hoher Hitze auflösen, bis sie schaumig wird und dann den Zucker kurz karamelisieren lassen. Die Möhren mitbraten und mit Zimt und Muskatnuss würzen. Dann mit Gemüsebrühe und Sahne ablöschen, Salz und Pfeffer dazu geben und so lange dünsten, bis die Möhren bissfest sind und die Sauce cremig wird. Das ganze dauert ca. 10 Minuten.

Währenddessen die Spätzle nach Packungsanweisung garen und anschließend zusammen mit dem Schnittlauch in die Möhren geben. Zum Schluss noch einmal alles kurz durchrühren und nochmals abschmecken.





Freitag, 3. Oktober 2014

Kermakakku - finnischer Sahnekuchen

Ja, was soll ich sagen... Der Kuchen ist kein Sahnekuchen, wie wir ihn kennen, sondern eher ein trockener und trotzdem gar nicht trockener Kuchen. Anscheinend ist er ein traditioneller Kuchen in Finnland.

Er passte vom Geschmack her überhaupt nicht zu den in etwa 20 Grad, die wir heute hatten, sondern eher zum Winter, daher werde ich ihn in der kalten Jahreszeit auf jeden Fall noch einmal backen. Oder mehrmals. Er war nämlich totaaaaal lecker. Den solltet ihr auf jeden Fall mal ausprobieren.

Angeblich hält er mehrere Tage, wenn man sich verkneifen kann, direkt den ganzen Kuchen aufzufuttern.



Zutaten: 

250 g Butter
300 g Zucker
6 Eier
400 g Mehl
2 TL Natron
1 TL Zimt
2 TL Kardamom
400 g saure Sahne
3/4 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma
Butter für die Form
Paniermehl für die Form
Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung:

Butter und Zucker schaumig rühren und dann nach und nach die Eier dazu geben. Dann das Mehl mit dem Natron, dem Zimt und dem Kardamom vermischen und die Hälfte davon mit dem Teig verrühren.

Die Sahne und das Aroma mit dem Teig vermischen und den Rest des Mehlgemischs unterrühren.

Der Ofen sollte bereits auf 180 Grad vorgeheizt sein, wenn ihr den Teig in die gefettete und mit Paniermehl bestreute Form füllt. Ich habe eine Gugelhupfform genommen, aber eine normale Springform sollte es auch tun.

Den Kuchen für 50 bis 60 Minuten backen. Am besten schmeckt er warm, aber auch die kalte Variante ist lecker. Ich habe noch Sahne dazu gereicht, muss man aber nicht. Der Teig ist noch etwas matschig, so dass man nicht das Gefühl hat, dass man erstickt ;-)