Sonntag, 7. Juni 2015

Zimtschneckenauflauf

Es ist schon ein paar Wochen her, da habe ich diesen unfassbar leckeren Zimtschneckenauflauf gemacht. Eigentlich ist er schnell gemacht, aber ihr solltet bei der Planung bedenken, dass der Teig eine Stunde gehen muss.

Zutaten:

500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
185 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml (etwas mehr) Milch
1 Ei
1 Eigelb
5 EL Pflanzenöl
1 TL Zimt
120 g sehr weiche Butter

Zuckerguss:

4 EL Milch
6 EL Puderzucker


Zubereitung:

Als erstes bereitet ihr den Hefeteig vor, indem ihr erst mal alle trockenen Zutaten (Mehl, Hefe, Zucker und Salz) miteinander vermischt. In der Zeit wärmt ihr die Milch lauwarm an und gebt sie anschließend zu der Mischung und verknetet alles mit dem Knethaken des Mixers. Nach und nach gebt ihr jetzt das Ei und das Öl dazu bis ein glatter Teig entstanden ist. Ich knete immer noch mit den Händen nach, aber wenn ihr Geduld habt, geht das auch nur mit dem Knethaken. Dann deckt ihr den Teig in der Schüssel mit einem Küchentuch ab und lasst ihn ca. 1 Stunde gehen. Danach muss sich der Teig verdoppelt haben.

Während ihr darauf wartet, dass der Teig ausreichend gegangen ist, schneidet ihr schon mal etwas Backpapier in der Größe einer Springform aus und legt dies auf den Boden derselben. Den Rand fettet ihr leicht ein. Danach mischt ihr Zucker und Zimt für die Füllung.

Nachdem der Teig gegangen ist, knetet ihr ihn noch mal kurz mit den Händen durch. Dann rollt ihr ihn quadratisch ca. 40 mal 40 cm. aus, wobei der Teig ca. 1 cm dick ist. Dann verteilt ihr die weiche Butter auf der gesamten Fläche des Teiges und streut anschließend die Zucker-Zimt-Mischung darüber.

Dann rollt ihr den Teig zu einer Rolle zusammen und schneidet ihn in ca. 4 cm dicke Stücke. Diese werden dann von außen nach innen in der Springform gelegt. Jetzt müsst ihr den fast fertigen Zimtschneckenauflauf nur noch ca. 20 bis 25 Minuten in den auf 160 Grad vorgeheizten Backofen stellen. Wenn die Zimstschnecken leicht braun sind, holt ihr die Form aus dem Ofen und gebt die Milch-Puderzucker-Mischung nach Belieben darüber.



Freitag, 29. Mai 2015

Muffins mit Chia

Ich bin ja schon seit einiger Zeit Fan von Chia Samen. Normalerweise esse ich sie zum Frühstück; Abends eingeweicht in Saft oder in Mandelmilch und dazu leckeres Obst und etwas Müsli - Perfekt! Gestern habe ich ein Rezept für Muffins mit Chia ohne Mehl bekommen und musste es sofort ausprobieren.

Chia Samen bekommt ihr im Reformhaus oder ihr googelt einfach mal danach. Sie sind nicht ganz billig, aber scheinbar ein Superfood! Ihr solltet aber nicht nach dem Optischen gehen, denn wenn sie eingeweicht sind und eine Weile gezogen sind, sehen sie für die meisten Menschen nicht mehr so appetitlich aus.

Dieses Rezept reicht für ca. 12 Muffins.


Zutaten:

1 Banane
1 Apfel
2 Eier
1 EL Chia Samen
125 g gemahlene Mandeln
30 ml Kokosöl
40 ml Wasser
1 TL Weinstein Backpulver
1 Vanilleschote
1 EL Zimt


Zubereitung:

Die Banane und den Apfel habe ich abweichend vom Rezept püriert, weil ich keine Lust hatte, die Bananen mit einer Gabel zu matschen und den Apfel zu reiben. Ihr könnt das natürlich auch so machen, aber pürieren geht einfach schneller ;-)

Anschließend kratzt ihr das Mark der Vanilleschote mit einem Löffel aus und vermischt alle Zutaten miteinander. Der Teig wird ziemlich flüssig, das soll so sein.

Dann fettet ihr die Mulden der Muffinform aus oder stellt einfach Muffinförmchen rein (ich hatte keine mehr) und gebt so viel von dem Teig rein, dass die Mulden zu ca. 3/4 gefüllt sind.

Jetzt müssen die Muffins nur noch gebacken werden. Und zwar im zuvor auf 180 Grad aufgeheizten Ofen ca. 15 bis 20 Minuten.












Samstag, 16. Mai 2015

Brot mit Pesto

Zu diesem Rezept wurde ich bei einer Thermomix Vorstellung inspiriert. Da ich ja gerne Brot backe, habe ich alle Zutaten frisch verarbeitet. Man kann um Zeit zu sparen auch einfach Pizzateig und fertiges Pesto benutzen, aber da geht der Spaßfaktor verloren ;-)

Die Zubereitung an sich geht schnell, allerdings muss der Teig ca 1 Stunde gehen. Das solltet ihr bei der Planung beachten. 

Das Brot ist total gut angekommen, aber ich versuche das Rezept trotzdem noch zu perfektionieren. Eine Idee habe ich da schon. 


Zutaten für das Brot:

325 ml lauwarmes Wasser
1 Päckchen Trockenhefe (oder auch 1/2 Würfel frische Hefe)
500 g Mehl 
2 TL Salz


Zutaten für das Pesto:

1 Bund Basilikum 
30 g Pinienkerne
30 g Parmesan
1 Knoblauchzehe
Olivenöl nach Belieben
Salz 
Pfeffer


Zubereitung:

Für das Brot vermischt ihr erst mal das Wasser mit der Hefe bis die Hefe sich aufgelöst hat. Dann gebt ihr das Mehl und das Salz dazu und rührt alles mit dem Knethaken des Mixers zusammen. Anschließend knetet ihr den Teig auf der bemehlten Arbeitsplatte, bis ein glatter Teig entsteht. Jetzt muss der Teig eine Stunde gehen. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, hat sich der Teig nach der Gehzeit verdoppelt. 

In der Zwischenzeit könnt ihr das Pesto zubereiten. Dafür püriert ihr einfach alle Zutaten. Mit dem Öl und dem Salz und Pfeffer müsst ihr etwas experimentieren. Kurz vor Ende der Gehzeit könnt ihr den Ofen schon mal auf 220 Grad vorheizen. 

Wenn der Teig sich verdoppelt habt, knetet ihr ihn nochmals auf der bemehlten Arbeitsfläche durch und teilt ihn anschließend in zwei gleich große Teile. Dann rollt ihr einen Teil zu einem dünnen Rechteck aus und bestreicht ihn mit dem Pesto. Nehmt aber nicht zu viel, denn ihr rollt den Teig anschließend der Länge nach zusammen und da kann es gut passieren, dass ihr mehr Pesto auf der Arbeitsplatte habt als im Brot ;-) Wenn das Brot zusammen gerollt ist, schneidet ihr es auf einer Seite bis zur Hälfte ein und klappt immer jedes zweite Teil nach hinten um. Mit dem zweiten Teil des Teiges verfahrt ihr genauso. 

Dann backt ihr das Brot je nach Ofen ca. 15 bis 20 Minuten. Am besten schmeckt das Brot, wenn es noch warm ist. 






Viva-Italia-Limonade

Ich habe gestern meine Lieblingslimonade entdeckt. Gut, sie ist nicht ohne Zucker - leider - aber unglaublich zironig! Etwas Basilikum (ja, ihr lest richtig!) sorgt für einen sehr leckeren Nachgeschmack. Die Zubereitung geht ganz schnell. Probiert sie mal aus.
Das Rezept reicht für einen Liter Mineralwasser.


Zutaten:

50 g Zucker
60 ml Wasser (ohne Kohlensäure oder Leitungswasser)
eine Hand voll frischer Basilikumblätter (ca. 25 Stück)
100 ml frischer Zitronensaft
1 l Mineralwasser (mit Kohlensäure)


Zubereitung: 

Zuerst lasst ihr den Zucker und das Wasser aufkochen, bis sich der Zucker vollkommen aufgelöst hat. In der Zeit hackt ihr den Basilikum grob und gebt ihn anschließend zum Zucker-Wasser-Gemisch und lasst das Ganze ca. 5 Minuten bei geringer Temperatur köcheln.

Dann stellt ihr den Topf beiseite und lasst die Flüssigkeit noch 15 Minuten ziehen. Währenddessen könnt ihr schon mal die Zitronen auspressen. Bei mir haben zwei große Zitronen für 100 ml gereicht, aber es könnten auch je nach Größe drei sein.

Nach den 15 Minuten gebt ihr die Zitrone zu der aufgekochten Flüssigkeit und rührt noch mal kräftig durch. Dann filtert ihr die Basilikumblätter durch ein feines Sieb. Den Sirup, der dann übrig bleibt, füllt ihr in eine Glaskaraffe oder ähnliches und gebt das Mineralwasser dazu.

Wenn ihr mögt, könnt ihr die Limonade jetzt noch mit Eiswürfeln kühlen oder mit Basilikumblättern garnieren.






Sonntag, 3. Mai 2015

Hähnchenbrust mit Cornflakes-Panade (Hello Fresh)

Habt ihr schon mal eine Panade aus Cornflakes gemacht? Nein? Dann solltet ihr das ganz schnell ausprobieren.
Der Vorteil an diesem Gericht ist, dass es im Ofen gegart wird und nicht mit viel Öl in einer Pfanne.
Die Zubereitung geht ganz schnell und es schmeckt einfach köstlich.


Zutaten:

250 g Hähnchenfilet
50 g Cornflakes
500 g Kartoffeln
50 g Rucola
1 Zwiebel
2 große Tomaten
geriebener Käse
Mehl
1 Ei
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Butter
Gemüsebrühe
Zucker
Essig



Zubereitung:

Zuerst heizt ihr den Ofen auf 200 Grad vor. Dann schneidet ihr die Kartoffeln in ca. 2 cm große Stücke und gart sie in Salzwasser bissfest. Sie müssen etwas ausdampfen, bevor ihr sie weiter verarbeitet.

Jetzt schmelzt ihr 1 EL Butter in einem Topf und lasst sie ein wenig abkühlen.
Ihr könnt euch überlegen, ob ihr das Hähnchen etwas platt klopft oder nicht. Wir haben es so genommen wie es war. Dann hackt ihr die Zwiebel, schneidet die Tomaten in Würfel und wascht den Rucola.

Dann verquirlt ihr das Ei mit Salz und Pfeffer, zerdrückt die Cornflakes und vermischt sie mit der geschmolzenen Butter. Für die Panade braucht ihr drei tiefe Teller: einen mit Mehl, einen mit dem Ei und einen mit den Cornflakes. Da zieht ihr der Reihenfolge nach das Hähnchenfilet von beiden Seiten durch. Die Cornflakes müsst ihr gut andrücken, sonst halten sie nicht. Das panierte Hähnchen legt ihr dann in auf ein gefettetes Backblech in den Ofen und lasst es ca. 25 bis 30 Minuten garen.

Für den Auflauf erwärmt ihr ein wenig Butter und lasst die Zwiebel darin glasig werden. Dann bratet ihr die Tomate ein paar Minuten mit und schmeckt das Ganze mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker ab. Jetzt noch etwas Gemüsebrühe und geriebenen Käse dazu und schon ist der Auflauf fast fertig. Die Kartoffeln und die Tomatensoße gebt ihr jetzt in eine gefettete Auflaufform und bestreut den Auflauf mit dem Rest des geriebenen Käses. Wenn die Garzeit des Hähnchens fast vorbei ist, stellt ihr den Auflauf noch mal kurz in den Ofen, damit der Käse etwas zerläuft.

Für den Salat schmeckt ihr den Rucola mit Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer ab und lasst ihn so lange ziehen, bis das Hähnchen fertig ist.







Sonntag, 26. April 2015

Mit Ricotta gefüllte Gnocci (Hello Fresh)

Und ich habe direkt noch ein zweites leckeres Rezept für euch. Das war so lecker, dass ich es direkt noch mal mit anderen gefüllten Gnocci nachgekocht habe. Leider sind die sehr schwer zu finden, daher kann ich euch nur raten, bei Rewe oder so zu gucken. Meist findet man sie in der Kühltheke. Günstig sind sie auch nicht. Ich habe für ein Paket mit 400 g ca. 5 Euro bezahlt. Allerdings lohnt sich das wirklich, denn sie machen wirklich satt und schmecken hervorragend.

Die Zubereitung geht ganz schnell, so dass man auch mal eben abends, wenn man spät nach Hause kommt, leckere Gnocci essen kann.


Zutaten:

Basilikum nach Geschmack
frische Zitrone nach Geschmack
Parmesan nach Geschmack
Knoblauch nach Geschmack
Olivenöl
500 g gefüllte Gnocci
Salz
150 g Spinat
125 g Mascarpone
Pfeffer
Butter


Zubereitung:

Als erstes bereitet ihr die Zutaten vor: Den Basilikum hackt ihr grob, dann entsaftet ihr die Zitrone (im Originalrezept soll man auch geriebene Schale dazu geben, wir haben das aber nicht gemacht), schneidet den Knoblauch klein und reibt den Parmesan.

Dann kocht ihr die Gnocci nach Packungsanleitung und gießt sie ab. Sie werden nämlich jetzt in etwas Butter in einer Pfanne (wir haben alles in meinem Lieblingswok gemacht) angebraten. Dann nehmt ihr die angebratenen Gnocci aus der Pfanne und stellt sie erst einmal weg.

Anschließend erhitzt ihr etwas Olivenöl und bratet den Knoblauch kurz an. Danach kommt nach und nach der Spinat dazu - so lange, bis er zusammen gefallen ist. Jetzt kommt noch Mascarpone dazu, etwas von dem Zitronensaft und ca. zwei Drittel des Parmesans. Sobald sich der Mascarpone aufgelöst hat, könnt ihr auch schon die Gnocci dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles ordentlich vermengen.

Zum Schluss wird das fertige Gericht mit dem Basilikum und dem Parmesan bestreut.






Überbackener Schupfnudelauflauf (Hello Fresh)

Ich möchte euch gern mein Lieblingsgericht aus der 14. Kalenderwoche vorstellen. Ich weiß, das ist schon eine Weile her, aber ich bin nicht so wirklich dazu gekommen, hier etwas zu posten.

Die Zubereitung geht relativ schnell und während der Auflauf im Ofen ist, kann man prima noch andere Dinge tun wie Küche aufräumen oder lesen ;-) Die Bechamelsoße schmeckt ganz besonders lecker, weil sie u. a. mit Senf gewürzt wird. Das hat perfekt zum Auflauf gepasst.


Zutaten:

1 Lauch
250 g Brokkoli
200 g Champigons
Knoblauch nach Geschmack
1 Fleischtomate
Thymian nach Geschmack
Olivenöl
Butter
500 g Schupfnudeln
Mehl
100 ml Milch
Senf
Salz
Pfeffer
100 g geriebener Käse


Zubereitung:

Als erstes heizt ihr den Ofen auf 200 Grad auf. Dann fangt ihr an, das Gemüse zuzubereiten: Dazu schneidet ihr den Lauch in feine Ringe, teilt den Broccoli in feine Röschen, schneidet die Champigons in feine Scheiben, hackt den Knoblauch und schneidet die Tomate in feine Würfel. Vom Thymian streift ihr die Blätter ab.

Dann erhitzt ihr Olivenöl und Butter in einer Pfanne und gebt die Schupfnudeln dazu. Sie müssen ein paar Minuten kross angebraten werden. Danach könnt ihr sie aus der Pfanne nehmen und erst einmal beiseite stellen.

Dann wird das Gemüse zubereitet: Ihr gebt wieder Olivenöl und Butter in die Pfanne, gebt den Lauch und den Knoblauch dazu und lasst beides dünsten, bis es glasig wird. Dann kommen der Brokkoli, die Champignons, die Tomaten und der Thymian dazu. Ihr bratet das Gemüse jetzt so lange, bis es die von euch gewünschte Konsistenz angenommen hat. Anschließend schmeckt ihr noch mit Salz und Pfeffer ab und stellt das Gemüse auch zur Seite.

Für die Bechamelsoße zerlasst ihr ca. 2 TL Butter in einem Topf. Sobald sie etwas schäumt, gebt ihr 2 TL Mehl dazu und rührt mit dem Schneebesen (ich habe so einen tollen mit Kugeln am Ende, so dass Klumpen fast unmöglich ist) so lange, bis eine feste Paste ensteht. Dann gebt ihr nach und nach die Milch dazu und rührt mit dem Schneebesen immer weiter. Anschließend würzt ihr die Soße noch mit Senf, Salz und Pfeffer.

Jetzt könnt ihr das Gemüse, die Schupfnudeln und die Soße miteinander vermengen und in einer leicht gefetteten Auflaufform verteilen. Dann streut ihr den geriebenen Käse darüber und lasst den Auflauf ca. 15 bis 20 Minuten backen.




Montag, 6. April 2015

Apfelkuchen

Heute möchte ich euch einen ganz tollen Apfelkuchen vorstellen. Ich habe ihn etwas anders gebacken als das Rezept wollte und so war er genau richtig. Er ist ganz saftig und - wie es sein soll - sehr apfelig. Wenn man die Äpfel erst mal gerieben hat, geht die Zubereitung ganz schnell. Das wird auf jeden Fall mein neues Lieblingsrezept!


Zutaten für den Teig:

150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
65 g Butter
65 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Ei

Zutaten für den Belag:

800 g Apfel (z. B. Boskop)
100 g gestiftete Mandeln
2 EL Zucker
1/2 TL Zimt


Zubereitung:

Für den Teig mischt ihr das Mehl mit dem Backpulver und gebt dann die Butter (rechtzeitig vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie bei der Verarbeitung weich ist), den Zucker, den Vanillinzucker und das Ei dazu. Daraus macht ihr einen glatten Teig. Ich habe den Teig mit der Hand geknetet, aber man kann natürlich auch die Knethaken des Mixers dafür benutzen. Dann stellt ihr den Teig in Frischhaltefolie eingewickelt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.

In der Zeit könnt ihr schon mal die Äpfel fein reiben und anschließend mit den Mandeln vermischen.

Dann rollt ihr den Teig auf etwas Mehl aus und gebt ihn in eine Springform. Dabei zieht ihr einen ca. 2 cm hohen Rand hoch. Jetzt könnt ihr die Apfelmischung auf den Teig geben und den Kuchen bei 180 Grad ca. 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen stellen.

Sobald der Kuchen aus dem Ofen genommen wird, streut ihr eine Mischung aus Zucker und Zimt darüber und lasst den Kuchen noch eine Weile abkühlen.




Sonntag, 5. April 2015

Osterzopf

Gestern war ich bei einer lieben Freundin zum Geburtstag eingeladen und habe dort diesen leckeren Osterzopf probiert. Und da ich ja immer alles zum Backen im Haus habe, konnte ich ihn heute spontan nachbacken.

Das Rezept ist total einfach, allerdings muss man die Gehzeit von fast einer Stunde bei der Planung fürs Osterkaffeetrinken beachten.


Zutaten:

300 g Milch
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
80 g Butter
20 g Öl
2 Eier
1/2 Würfel Hefe
400 g Mehl
1-2 EL Hagelzucker


Zubereitung: 

Zuerst gebt ihr die Milch, den Zucker, den Vanillinzucker, die Butter, das Öl und ein Ei in einen Topf und erwärmt das Ganze (unter Rühren mit dem Schneebesen), bis es lauwarm ist. Dann gebt ihr die Hefe dazu und löst sie auf.

In einer Schüssel könnt ihr jetzt das Mehl und die erwärmte (flüssige!!) Masse mit den Händen vermischen, bis ein glatter Teig entsteht. Anfangs ist der Teig matschig, aber je länger man knetet, desto weniger klebt er.

Ich habe den Teig dann in drei etwa gleich große Teile aufgeteilt und nochmals auf der Arbeitsplatte auf etwas Mehl geknetet und anschließend zu einem langen Strang gerollt. Dann habe ich diese drei Teile zu einem Zopf geflochten. Man kann natürlich daraus auch eine Art Stuten machen und das ganze Gedöns mit dem Flechten weg lassen. Ich finde es aber als Zopf schöner.

Dann kommt der fertige Teig für 45 Minuten bei 50 Grad in den vorgeheizten Backofen, dort muss er nämlich dann gehen. Nach der Zeit holt ihr ihn wieder heraus und schlagt das zweite Ei auf und bepinselt den fast fertigen Hefezopf damit. Zum Schluss steut ihr noch den Hagelzucker darauf und dann backt ihr den Zopf bei 190 Grad ca. 20 bis 25 Minuten.







Samstag, 4. April 2015

Bärlauchsuppe

Letzte Woche habe ich von einer lieben Kollegin Bärlauch aus dem Garten geschenkt bekommen. Was kann man bei schmuddeligem Wetter immer essen? Richtig! Suppe! Also habe ich leckere Bärlauchsuppe gekocht. 

Die Zubereitung geht recht schnell, allerdings muss das Gemüse so 20 Minuten kochen. Aber in der Zeit kann man ja gut andere Dinge tun., 


Zutaten:

1 Zwiebel
Öl
1 Liter Gemüsebrühe
100 g frischer Bärlauch
5 große Kartoffeln
50 ml Sahne
Salz 
Pfeffer
Muskatnuss


Zubereitung:

Zuerst schneidet ihr die Zwiebel in Würfel und bratet sie in etwas Öl an bis sie goldgelb geworden ist. Dann gebt ihr die Gemüsebrühe, die klein geschnittenen Kartoffeln und den Bärlauch (ich habe die Blätter halbiert) dazu und lasst alles ca. 20 Minuten köcheln. 

Jetzt könnt ihr die Suppe pürieren, die Sahne unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. 




Schnitzel Wiener Art (Hello Fresh)

Mit der Hello Fresh Box kann man nicht nur kochen, sondern auch noch dazu lernen. Dieses Schnitzel heißt Schnitzel Wiener Art, weil es nicht aus Kalbfleisch ist, sondern aus Schweinefleisch. Ein Gerichtsurteil hat entschieden, dass dem so ist. Ich kann damit leben, denn eigentlich bin ich gar nicht so ein Schnitzel-Fan. Der Gatte hat es gebraten und der kann nun mal gut mit Fleisch ;-)

Falls ihr Topinambur noch nicht kennt: Die Pflanze gehört zur selben Gattung wie die Sonnenblumen, aber nur die Knolle wird zum Kochen benutzt. Sie sieht etwas seltsam aus, ein wenig wie Ingwer, nur dunkler. Bis zu diesem Rezept hatte ich es noch nicht geschafft sie zu probieren. Zusammen mit Kartoffeln als Püree schmecken sie total lecker. Topinambur ist von der Konsistenz her wie Kartoffeln, schmecken aber etwas süsser. Probiert es einfach mal aus.

In der 12 Kalenderwoche gab es in der 3-er Box folgende Gerichte:


  • Leichtes Puten-Curry mit grüner Paprika in herzhafter Tomatensoße, verfeinert mit Frühlingszwiebeln und Mandelblättchen
  • Zauberhafte Pilz-Fiorelli, dazu gelbe Paprika und Zucchini in Parmesan-Zitronensoße
  • Schnitzel Wiener Art mit cremigem Topinamburpüree und Salat


Mein Lieblingsgericht der Woche war das Schnitzel Wiener Art :-)


Zutaten:

2 Schweineschnitzel
4 Topinambur
400 g Kartoffeln
Knoblauch (nach Belieben)
Petersilie
1 Salatherz
1 Zitrone
100 g Paniermehl
100 ml Milch
Muskatnuss
50 g Preiselbeeren
Salz
Pfeffer
Olivenöl
1 Ei
Mehl
Butter


Zubereitung:

Als erstes schneidet ihr Topinambur und Kartoffeln in Würfel, bedeckt sie mit Salzwasser und lasst das ganze einmal aufkochen. Dann stellt ihr die Temperatur etwas herunter und lasst das Gemüse weich kochen. Topinambur braucht genauso lange wie Kartoffeln, also ca. 20 Minuten.

Dann bereitet ihr das Salatherz zu, indem ihr den Strunk abschneidet und die Blätter in mundgerechte Stücke reisst. Das Dressing aus 1 EL Zitronensaft (aus einer Hälfte der Zitrone - vorher die Schale abreiben, sie wird noch gebraucht, die andere Hälfte wird in Scheiben geschnitten), 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengt ihr dann mit dem Salat und lasst es bis zum Verzehr durchziehen.

Jetzt ist das Schnitzel dran: Zuerst klopft ihr das Schnitzel flach. Wir haben dafür eine Pfanne benutzt. Dann  mischt ihr das Paniermehl  und den Zitronenabrieb. Für die Panade braucht ihr jetzt drei tiefe Teller: Einen mit einem Ei, einen mit dem Paniermehl und einen mit dem Mehl. Zuerst wendet ihr das Schnitzel im Mehl, zieht es durch das Ei und dann wird es mit dem Paniermehl paniert. Anschließend könnt ihr das Schnitzel in etwas Öl ca. 2 bis 3 Minuten anbraten.

Die Soße wird in der gleichen Pfanne hergestellt wie das Schnitzel. Dafür gebt ihr etwas Butter in die Pfanne, bratet den fein gehackten Knoblauch darin an, gebt die Petersilie dazu und schmeckt das Ganze mit Salz und Pfeffer ab.

Sobald die Kartoffeln und das Topinambur weich ist, gebt ihr die Milch und Muskatnuss dazu und stampft so lange, bis eine cremige Masse entstanden ist. Dann würzt ihr noch mal mit Salz und Pfeffer ab.

Nach ca. 40 Minuten habt ihr das leckere Gericht gezaubert :-)





Freitag, 3. April 2015

Überbackene Tomaten (Hello Fresh)

Da ich diesen Blog nur noch als reinen Rezepteblog weiter führen möchte, habe ich beschlossen, dass ich ihn mal wieder mit Beiträgen füttern werde. 

Seit November 2014 haben wir die Hello Fresh Box abonniert (siehe auch meinen Post auf dem anderen Blog) und sind total zufrieden damit. Wir kochen ja nicht täglich und kommen mit den drei Rezepten (plus der Zutaten) in einer Woche genau hin. Ich möchte euch hier jede Woche mein Hello Fresh Rezept der Woche vorstellen. Die Wahl fällt mir nicht so leicht, denn bisher habe ich noch kein Gericht gekocht, das mir nicht geschmeckt hat. 

Fangen wir mal mit der Box der Kalenderwoche 13 an. Hier gab es folgende Gerichte zur Auswahl:

Thai-Nudel-Pfanne mit feinen Hähnchenstreifen und aromatischem Thai-Basilikum
Überbackene Tomaten auf geschmortem Rucola und cremigem Risotto
Bistro-Steak mit delikater Kerbel-Schalotten-Soße und Ofengemüse

Mein Gericht der Woche waren die überbackenen Tomaten!


Zutaten: 

2 große Tomaten
100 g Rucola
125 g Mozzarella
75 g Crème fraîche
1 Zwiebel
Knoblauch (nach Belieben)
Öl
Butter
Salz
Pfeffer
750 ml Gemüsebrühe
150 g Risottoreis


Zubereitung:

Zuerst heizt ihr den Ofen auf 200 Grad vor. Dann halbiert ihr die Tomaten und entfernt den Strunk und würfelt den Mozzarella. Für das Risotto könnt ihr auch schon mal die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und die Gemüsebrühe vorbereiten. Hier müsst ihr aber aufpassen, dass sie nicht kalt wird. Ich habe dafür einen Topf genutzt, den ich auf ganz schwacher Stufe auf den Herd gestellt habe. 

Damit der Rucola nicht an der Auflaufform kleben bleibt, fettet ihr diese ein und gebt den Rucola in die Form. Dann kommen die Tomaten mit der Schnittkante nach oben dazu. Jetzt würzt ihr alles mit Salz und Pfeffer, gebt 1 TL Crème fraîche auf die Tomaten und bestreut sie anschließend mit Mozzarella. Das Ganze kommt dann für ca. 15 bis 20 Minuten in den Ofen. 

Jetzt dünstet ihr die Zwiebel und den Knoblauch in etwas Öl und etwas Butter an. Anschließend gebt ihr den Risottoreis dazu und bratet ihn ganz kurz mit. Dann wird die Gemüsebrühe nach und nach dazu gegeben. Bei diesem Rezept müsst ihr ständig im Risotto rühren, weil es sonst anbrennt. Am Ende muss der Reis das Wasser komplett aufgesogen haben. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, sind Risotto und Rucola zur gleichen Zeit fertig. 

Wenn das Risotto fertig ist, rührt ihr 2 TL Créme fraîche unter und lasst es ein paar Minuten ziehen. Danach gebt ihr erst das Risotto auf einen Teller, dann den Rucola mit den Tomaten darauf. 

Das ganze dauert ca. 40 Minuten, wobei mir die Zeit gar nicht so lange vorkam. Das lag wohl daran, weil ich gleichzeitig mein aktuelles Buch gelesen habe und im Risotto gerührt habe :-)





Donnerstag, 29. Januar 2015

Blogtour "Marie zwischen den Welten" von Eon Lylac



Hallo Ihr Lieben,

ich melde mich jetzt doch noch mal hier zu Wort. Ich wollte euch auf ein ganz tolles Buch aufmerksam machen, das ich Anfang des Jahres einfach nur verschlungen habe. Es handelt sich da um Fantasy - nicht irgendeine Fantasy -  sondern um eine komplette Welt mit selbst geschaffenen Figuren, Worten und Namen.

Ich hatte gar keine Zeit skeptisch zu werden, weil ich nach der Leseprobe schon total angefixt war.


Hier ist der Klappentext:

Manchmal ist das Leben einfach mühsam - besonders, wenn man anders aussieht, einem in der Schule böse mitgespielt wird und man keine wirklichen Freunde hat.

Marie ist zwölf Jahre alt. Sie kämpft mit Problemen, die viele ihrer Altersgenossen betreffen - und doch unterscheidet sich ihr Leben sehr von dem der anderen: ihre Mutter ist psychisch krank und sie selbst hat Angst, auch bald verrückt zu werden. Sie sieht seltsame Dinge und wird von einem fremden Mann verfolgt, der behauptet, er stamme aus dem „Intermedianen Kosmos“. Was soll denn das sein?

Bald überschlagen sich die Ereignisse und Marie geht auf eine abenteuerliche Reise: sie stolpert in parallele Welten, trifft auf magische Wesen und einen furchtbaren Bösewicht.




Das hört sich alles erst mal gar nicht so spektakulär an, oder? Ich kann euch aber versichern, dass es das ist! Die Autorin hat so tolle Wesen geschaffen, man kann einfach nicht anders als sie mögen.


Habt ihr Interesse an meiner Rezension? Dann geht es jetzt hier entlang...


Und das Beste ist: Ich durfte an der Blogtour zu diesem wundervollen Buch teilnehmen! :-D Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mal vorbei schauen würdet. Ihr könnt sogar was gewinnen. Hier ist der Fahrplan:




Blogtour zu „Marie zwischen den Welten - Die Wächterin Pharea“ von Eon Lylac

KW 5, 26. Januar – 30. Januar

26. Januar: Goldkindchen http://www.goldkindchen.blogspot.com – Interview mit der Autorin

27. Januar: Katis Bücherwelt http://katis-buecherwelt.blogspot.de – Vorstellung der Hauptcharaktere

28. Januar: Nadys Bücherwelt http://nadys-buecherwelt.jimdo.com – Vorstellung der Wesenheiten aus der Zwischenwelt

29. Januar: CrazyCatsMom http://crazycatsmom.jimdo.com – Die Autorin erzählt etwas, was noch keiner weiß

30. Januar: Tapsis Bücherblog http://tapsisbuchblog.blogspot.de – Wie entstehen die Geschichten von Eon Lylac und was hat der Regenbogenmond damit zu tun